Teilen:

Fiakerunfallserie reißt nicht ab – Pferd stürzt in der Renngasse

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (10.10.2022)

Wien, 10.10.2022

Erneut tauchen Bilder eines am Boden liegenden Fiakerpferdes auf - die Ursache ist noch unklar

Vergangener Samstag, Wien Renngasse, 1. Bezirk. Ein Pferd liegt am Boden, eingespannt in einer Fiakerkutsche. Diese Meldung wurde dem VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN heute von aufmerksamen Autofahrer:innen zugetragen. Bereits in der Vergangenheit schockierten immer wieder Fälle von kollabierten oder ausgerutschten Fiakerpferden, die nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen konnten und hilflos im Geschirr am Boden lagen (Erst im August sorgte ein Video von einem ausgerutschten Fiakerpferd für Aufregung). Laut Augenzeug:innen ist das Pferd am Samstag ausgerutscht oder umgekippt. Die Gäste saßen währendessen unbeeindruckt in der Kutsche und lachten fröhlich. Die Dunkelziffer solcher Fälle ist unklar, eine transparente Statistik gibt es nicht.

VGT-Fiaker-Campaigner Georg Prinz dazu: Normalerweise sagt man in Wien: "Bis was passiert". Fiakerunfälle in Wien passieren allerdings mit erschreckend hoher Häufigkeit. Dennoch gab es seit 7 Jahren keine Verbesserung des Fiakergesetzes mehr. Eines ist klar: Solange Pferdekutschen durch die Innenstadt fahren, werden immer wieder solche Unfälle passieren. Die einzige Möglichkeit, diese Unfallserie zu beenden, ist ein Fiakerverbot in der Wiener Innenstadt. Es ist uns völlig unverständlich, wie die Stadt Wien angesichts dieses Tierleids und der Gefahr für Mensch und Tier, die die Fiakerei darstellt, hier seit Jahren tatenlos zuschaut.

Der VGT fordert:

  • Reduktion der Arbeitszeit auf höchstens 8 Stunden pro Tag
  • Ausstiegsplan für die Fiakerstandplätze in der Innenstadt

Pressefoto

28.08.2026, Bezirk St. Pölten-Land

400 Menschen versammeln sich gegen Tierquälerei in Traismauer

Überwältigendes Signal in Traismauer, NÖ, aus der Bevölkerung: Tierleid darf nicht länger toleriert werden

28.08.2026, Wien

Einladung zu Demozug gegen qualvolle Tiertransporte am 29. August 2026

VGT demonstiert für ein Ende des Tierleids auf der Straße und auf hoher See

27.08.2026, St. Pölten-Land

VGT lädt zu Demozug Protest vor Mastbetrieb

Desaströse Haltungsbedingungen, gewaltvoller Umgang, hungernde Tiere – der Fall der Horror-Mast im Bez. St. Pölten-Land hat viele Menschen erschüttert. VGT ruft zum Protest auf, um auf den akuten Handlungsbedarf aufmerksam zu machen.

26.08.2026, St. Pölten-Land

Horror-Mast: Tiere verhungern und Kontrollsysteme versagen

VGT konfrontiert Landwirt vor Betrieb und übt Kritik an den Behörden. Den Tieren vor Ort muss umgehend geholfen werden!

25.08.2026, St. Pölten-Land

Trotz Tierhaltungsverbots: Landwirt misshandelt weiter Tiere im Horrorstall

Verhungernde Tiere und Gewalt in St. Pölten-Land: VGT zeigt sich erschüttert über die Wirkungslosigkeit des Kontrollsystems und startet Petition

20.08.2026, OÖ/NÖ/Kärnten/Bgld

VGT bringt weitere 533 Anzeigen gegen Vollspaltenboden-Schweinefabriken ein

Keine Schweinehaltung ohne Einstreu, d.h. ohne physisch angenehmen Liegebereich, der sauber ist und auf dem alle Schweine gleichzeitig liegen können, entspricht dem Gesetz

19.08.2026, Hvalfjörður/Island

VGT dokumentiert Walfang in Island: 51. Finnwal getötet, Whale Watching behindert

Neben Norwegen und Japan betreibt nur mehr Island kommerziellen Walfang – eine letzte Firma mit 2 Booten darf 150 Finnwale und 168 Zwergwale pro Jahr töten

13.08.2026, Wien

VGT-Mahnwache für die verhungerten Schweine

Tierschützer:innen versammelten sich vor dem Stall, wo hunderte (womöglich mehr als 1.000) Schweine verhungerten: Die Opfer sind und bleiben die Tiere!