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UK: Hühner überfahren – Whistleblower berichtet!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (20.06.2023)

Wien, 20.06.2023

Hühnerfleischskandal reißt nicht ab – neue schockierende Bilder aus Großbritannien aufgetaucht

Es sind unfassbare Szenen, die Tom Herok, Professor der Philosophie an der Universität von Lancaster, beschreibt. Um sich selbst ein Bild von den bestehenden Tierschutzstandards und den Auswirkungen der Qualzucht von konventionellen Masthuhn-Rassen zu machen, hat er fünf Monate lang in einer Hühnermast in Großbritannien gearbeitet. Regelmäßig musste er schwerstens verletzte und tote Hühner einsammeln, die vor dem Transport zum Schlachthof beim Ausstallen rücksichtslos überfahren wurden. Szenen, die wir auch aus einem im Dezember 2022 aufgedeckten österreichischen Betrieb kennen. Hier wurde das als tragischer Einzelfall abgetan. Die Mitarbeiter:innen im englischen Betrieb bezeichnen die entsetzlichen Vorkommnisse jedoch als unvermeidbar und als Teil der Arbeit. Sie beschreiben auch, wie sehr die Hühner durch ihre irrsinnig schnelle Gewichtszunahme an Verletzungen und Krankheiten leiden. All das sind Folgen einer rein profitorientierten Industrie, für die das einzelne Tier als Lebewesen und Individuum keinen Stellenwert hat.

Video von der Tierqual-Aufdeckung:

Tierschutz-NGOs fordern seit 2022 Verbesserungen von Lidl

Bereits im vergangenen Jahr wurden schockierenden Aufdeckungen von Mastbetrieben in Deutschland, Spanien, Italien und Österreich veröffentlicht. Nun folgen die entsetzlichen Bilder aus Großbritannien. Gemein haben alle bisher aufgedeckten Betriebe, dass sie mit Lieferanten des Discounters Lidl in Verbindung stehen.

Zur Petition

Die Open Wing Alliance fordert den Konzern auf, Verbesserungen innerhalb ihrer Lieferkette mit dem Anschluss an die Europäische Masthuhn-Initiative umzusetzen.

Bitte helfen Sie mit, dieses Ziel zu erreichen und unterschreiben Sie unsere Petition unter vgt.at/ecc-lidl

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Dänemarks Schweinehaltung mit Mindeststandard Österreich 2038: Schwanzbeißen

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