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Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (24.10.2022)

Petition: Europäische Masthuhn-Initiative bei Lidl

Eine Reihe neuer Aufdeckungen zeigt unermessliches Leid in der Hühnermast. Die gezeigten Hühnermasten stehen allesamt in Zusammenhang mit Produzenten, die u.a. den Discounter Lidl beliefern. Bitte unterschreibe die Petition und appelliere an Lidl, das Leben der Hühner in ihrer Lieferkette zu verbessern.

Bisher haben 2.567 Personen diese Petition unterstützt. Bitte hilf mit, unser Ziel von 5.000 Unterschriften zu erreichen!
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Der Petitionstext zum Ausdruck.

Die Unterzeichner:innen bitten den Discounter Lidl sich der europäischen Masthuhn-Initiative anzuschließen. Kürzlich veröffentlichte Aufnahmen aus mehreren europäischen Ländern zeigen, wie sehr die Masthühner in der Lieferkette des Konzerns leiden. Konventionelle Betriebe (auch österreichische) setzen spezielle Zuchten ein, die unnatürlich schnell wachsen, um möglichst viel Fleisch in möglichst geringer Zeit zu produzieren. Die Hühner sind dadurch oft kaum in der Lage zu stehen oder gar zu gehen und müssen in ihren eigenen Fäkalien liegen. Sie leiden häufig an diversen Krankheiten und Verletzungen und in den schlimmsten Fällen versagen ihre Organe. Die Aufnahmen zeigen keine Einzelfälle und Skandalbetriebe, sondern viel mehr die Norm in der Masthuhn-Aufzucht.

Zu sehen sind Vögel, die gezwungen sind in den angesammelten Exkrementen tausender Tiere zu liegen und dadurch schmerzhafte Hautverätzungen und Läsionen davontragen. Der Bewegungsapparat der Tiere kann mit dem unnatürlich schnellen Wachstum nicht mithalten, wodurch es oft zu Knochenbrüchen und Deformationen kommt und einige gar nicht mehr in der Lage sind aufzustehen. Außerdem sind sie extrem anfällig für Herz-Kreislauf-Krankheiten und sterben häufig frühzeitig an Herzversagen. Zusätzlich werden die Tiere auch noch extrem grob behandelt, geschlagen, getreten und auf grausame, unprofessionelle Weise getötet.

Um diese Zustände zum Besseren zu verändern, wurde die europäische Masthuhn-Initiative (European Chicken Commitment – ECC) ins Leben gerufen. Ziel ist es, an den gravierendsten Tierschutzproblemen in der Hühnermast anzusetzen und neue Mindestanforderungen zu etablieren. Die Richtlinien der Masthuhn-Initiative basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Kenntnissen und berücksichtigen die wirtschaftliche Realisierbarkeit. Mehr als 500 Unternehmen weltweit haben sich bereits dazu entschieden, diesen wichtigen Schritt zu gehen und ihre Standards zu erhöhen, darunter z. B. Nestlé, Unilever, Ikea, Domino's und Kentucky Fried Chicken sowie alle Supermärkte in Frankreich. Die zahlreichen teilnehmenden Firmen beweisen, dass die Umsetzung durchaus möglich ist.

Welche Verbesserungen bringt die Masthuhn-Initiative?

  • Gesündere Rassen, die weniger schnell wachsen und weniger anfällig für Krankheiten und Verletzungen sind.
  • Natürliches und mehr Licht. Das wirkt sich positiv auf Verhaltensmuster, Aktivität und Gesundheit aus.
  • Beschäftigungsmaterial, das sich ebenfalls positiv auf die Aktivität und somit auf die Gesundheit auswirkt. Natürliches Verhalten, wie Futtersuche durch Picken und Scharren, wird ermöglicht.
  • Sitzstangen: Hühner haben ein sehr großes Bedürfnis, sich zum Rasten erhöht auf Stangen zu setzen.
  • Die Hühner dürfen zum Zweck der Betäubung NICHT kopfüber aufgehängt werden. Es muss ein mehrstufiges System, inerte Gase oder eine effektive elektrische Betäubung geben.
  • Die Luftqualität im Stall muss überprüft werden.
  • Teilnehmende Firmen bekennen sich zur Einhaltung der Richtlinien der Initiative, ungeachtet des Produktionslandes, und stimmen regelmäßigen Kontrollen unabhängiger Dritter sowie der jährlichen Berichterstattung über die Fortschritte bei der Umsetzung aller Richtlinien zu.

Diese Petition richtet sich an Lidl international CEO Kenneth McGrath und Lidl Austria CEO Alessandro Wolf.

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