Ferkelspenden! vgt.at Verein gegen Tierfabriken Menü
Wörgl, am 05.02.2021

Billigschnitzel auf dem Rücken der Tiere

Tierschützer:innen protestieren vor Supermarkt gegen Rabattschlachten

Diese Billig-Preis-Lockangebote zerstören unsere Tierschutzarbeit sagt David Richter, VGT Vize-Obmann, heute bei der Demo vor der Spar-Filiale in Wörgl, und: Schluss mit den Rabattschlachten!

Das Riesenschwein „Grunzi“ macht heute vor einer Spar-Filiale in Wörgl halt, wo Tierschützer:innen des VGT gegen die Dumpingpreispolitik der Supermarktketten protestieren. Denn obwohl Österreich in Sachen Schweinehaltung ohnehin schon trauriges EU-Schlusslicht ist, und die Preise im Keller, werden Kund:innen mit Rabattangeboten für Billigfleisch weiter in die Supermärkte gelockt. Das geht alles auf Kosten der Tiere, und der ohnehin sehr schwierigen Tierschutz-Arbeit, beklagt David Richter vom VGT. Mit diesen Lockangeboten fördern die Supermärkte die Tierqual, damit muss endlich Schluss sein!

Fleisch als Umweltzerstörer No. 1

Einem neuen UN-Bericht zufolge sind Fleischindustrie und die industrielle Landwirtschaft die größten Umweltzerstörer weltweit. Nur mit mehr pflanzlicher Ernährung kann der Verlust an Biodiversität und intakter Ökosysteme, die für unser Überleben notwendig sind, gebremst werden. Doch statt auf die mehr als deutlichen Warnungen der Wissenschaft zu hören, setzen die Supermärkte weiter auf Niedrigstpreise und ständige Werbung bei Fleisch und Wurstwaren. Die industrielle Massentierhaltung verursacht größtes Tierleid und zerstört den Planeten. Doch auch Spar betreibt weiter Billigpreispolitik und tischt den Konsument:innen Fleisch aus Intensivtierhaltung unter dem Deckmantel des „AMA-Gütesiegels“ auf. Wir brauchen eine Fleischkennzeichnung nach Haltungskriterien und ein Ende der Rabattschlachten. Die Konsument:innen sollen wissen, wie die Tiere wirklich gelebt haben!, ist David Richter überzeugt.

Expert:innen haben errechnet, dass das Kilo Schweinefleisch um lediglich 50 Cent pro Kilo teurer wäre, wenn die Schweine endlich Stroh bekämen und nicht auf den harten Vollspaltenböden aus Beton dahinvegetieren müssten. Doch statt hier eine Kehrtwende einzuleiten, setzt auch Spar weiter auf niedrige Preise bei Schnitzel und Co. Wir werden weiter demonstrieren, bis Tiere nicht mehr für den Profit der Handelsriesen leiden müssen meint David Richter abschließend.

Das Grunzi tourt derzeit quer durch Österreich, nächster Halt ist der SPAR-Hauptsitz in Salzburg.


Pressefotos zum Download (Copyright: VGT.at)

Akzeptieren

Wir nutzen Cookies. Durch die Nutzung dieser Website erklärst du dich mit der Nutzung von Cookies einverstanden. Mehr erfahren