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Wien, am 02.06.2021

Pelzfarmverbot in Estland: Großer Erfolg für den Tierschutz!

NachVerboten in der Slowakei und Irland folgt jetzt ein weiterer Sargnagel für die Pelzindustrie.

Heute hat das Parlament von Estland in dritter und finaler Lesung mit 55 von 101 Stimmen für ein Verbot von Pelzfarmen gestimmt. Das Gesetz tritt nach einer 5-jährigen Übergangsfrist am 1. 1. 2026 in Kraft.

Auch VGT-Obmann Martin Balluch war in den Jahren 2004 und 2005 in Estland, um Pelzfarmen zu filmen. Zu dieser Zeit gab es noch einige sehr große Farmen aus der Zeit des Kommunismus mit über 200 000 Tieren, die mittlerweile stillgelegt sind. Doch mit dem Pelzfarmverbot wird ein wichtiges politisches Signal gesetzt. Großbritannien will demnächst den Import von Pelz für Kleidungsstücke verbieten. Wenn alle EU-Länder Pelzfarmverbote haben – und weit ist dieser Tag nun nicht mehr – dann kann auch hier ein Importverbot für Pelze folgen.

VGT-Obmann Martin Balluch zeigt sich erfreut: Wer sich die Entwicklung der Abschaffung der Pelzindustrie ansieht, kann nicht umhin, eine Tierschutzrevolution zu sehen. Anfang des 20. Jahrhunderts war Wien zentraler Pelzumschlagplatz, mit 1500 reinen Pelzgeschäften. Noch in den 1990er Jahren hatte jede Frau im Winter in der Kärntnerstraße in Wien einen Pelzmantel an. 1998 erreichte der VGT das weltweit erste Pelzfarmverbot, und zwar in Österreich. Heftige Kampagnen gegen Pelzgeschäfte und Pelz in Kleiderketten folgten. 2004 kam das Pelzfermverbot in Großbritannien, und dann in zahlreichen anderen Staaten. Pelzimportverbote für Katzen-, Hunde- und Robbenpelz in die EU wurden erlassen. Jetzt gibt es bald ein Importverbot für jeden Pelz in Großbritannien. Innerhalb von 25 Jahren wurde der Pelzhandel in Essenz beendet.

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