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Es herrscht Anarchie in der Tierhaltung!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (14.06.2005)

Wien, 14.06.2005

Der Verein Gegen Tierfabriken veröffentlicht ein Memorandum an alle politisch Verantwortlichen, das an vielen Fallbeispielen belegt, dass das neue Bundestierschutzgesetz nicht eingehalten wird

Der Verein Gegen Tierfabriken veröffentlicht ein Memorandum an alle politisch Verantwortlichen, das an vielen Fallbeispielen belegt, dass das neue Bundestierschutzgesetz nicht eingehalten wird

Das neue Bundestierschutzgesetz trat mit dem 1. Jänner 2005 in Kraft, doch das Vollzugsdefizit im Tierschutz, das es beseitigen sollte, ist nach wie vor unverändert vorhanden. In einem Memorandum an alle politischen Parteien, die betroffenen Ministerien, die Bundesregierung und den Bundespräsidenten, sowie an alle Tierschutzombudspersonen und den Tierschutzrat, legt der Verein Gegen Tierfabriken seine erschütternden Erfahrungen mit dem Vollzug des neuen Gesetzes seit Anfang dieses Jahres offen. Die anachronistische Einstellung vieler, vor allem älterer TierhalterInnen, dass es niemanden etwas anginge, wie sie ihr Eigentum, ihre Tiere, behandeln, ist in Österreich noch lange nicht überwunden. Bisher sind keine ernsthaften Bemühungen seitens der mit dem Vollzug betrauten Behörden zu bemerken, hier etwas zu ändern.

 

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