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Wien, am 12.06.2019

Fiaker-Skandalserie reißt nicht ab: Abgemagertes Pferd am Stephansplatz

Nach dem gestrigen Angriff auf eine angemeldete Kundgebung sorgt jetzt ein neuer Fall von Pferde-Vernachlässigung für Entsetzen.

Der VGT wird Anzeige erstatten

Fast wäre es gestern im Trubel um den rücksichtslosen Angriff (angesichts dieser herzzereißenden Bilder über zu strenge echauffieren,) eines Fiaker-Fahrers auf friedliche TierschützerInnen untergegangen:

Ein völlig abgemagertes Pferd stand am Fiaker-Standplatz Stephansplatz vor eine Kutsche gespannt, obwohl es in diesem Zustand den Belastungen von bis zu 38 Grad in der prallen Sonne, und 13 Stunden Arbeitszeit pro Tag nicht mehr gewachsen ist. Außerdem scheint das Pferd an einer Lahmheit zu leiden. Immer wieder streckte es die Zunge heraus, was auf starke Schmerzen hindeutet.

Auch letztes Jahr sorgte ein ähnlicher Fall für Entsetzen in Wien. Der VGT wird den Fall bei der MA 60 melden und sich dafür einsetzen, dass dieses Pferd vorerst nicht für den Fiaker-Dienst herangezogen wird.

VGT-Fiaker-Kampaigner Georg Prinz zu diesem neuen Fall von Pferdeleid:

Sich immer noch über zu strenge Kontrollen zu echauffieren, zeigt angesichts dieser herzzerreißenden Bilder, wessen Geistes Kind die Fiaker-Unternehmer sind. Alleine die Tatsache, das so ein Pferd noch vor eine Kutsche gespannt ist, zeigt, wie viel Nachholbedarf die Stadt Wien noch beim Tierschutz hat. Michael Ludwig muss sich entscheiden: Will er Wien zu einer tierschutzgerechten Stadt machen oder will er weiterhin dabei zusehen, wie Wien immer weiter an Boden verliert und die unlebenswerteste Stadt für Pferde bleibt?

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