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Wien, am 10.07.2020

Viel zu spät: Wiens Fiakerpferde haben heuer erstmals hitzefrei!

35 Grad – hitzefrei. Doch um Tierleid zu verhindern müssen strengere Gesetze her

Soeben wurde das erste Mal im Jahr 2020 die Hitzefrei-Marke von 35 Grad bei der ZAMG Messstation Innere Stadt erreicht, Wiens Fiakerfahrer_innen müssen heimfahren. VGT-Tierschützer_innen sind vor Ort und kontrollieren die Einhaltung der Regelung.

VGT-Fiaker-Campaigner Georg Prinz: Trotz dringenenden Appells des VGT hat sich gezeigt, was zu befürchten war: Die Fiakerunternehmer sind trotz Hitze-Warnungen ausgefahren, die armen Pferde müssen jetzt in der größten Hitze den langen Heimweg antreten. Wahre Tierliebe sieht anders aus.

Auch die Hitzetage zuvor mussten die Pferde in der prallen Sonne stehen und ihre Kutschen ziehen. Und das, obwohl in allen anderen vergleichbaren Städten schon viel strengere Regelungen gelten: In Berlin gilt Hitzefrei ab 30 Grad, in Rom gibt es den ganzen Sommer über hitzebedingte Fahrverbote für die Fiaker, selbst in New York ist bei 32 Grad Schluss, dort wird nur im Central Park gefahren”. Wien ist das absolute Schlusslicht, was den Schutz städtischer Kutschpferde betrifft.

 

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VGT-Fiaker-Campaigner Georg Prinz dazu: Wieder hat sich gezeigt: Die Wiener Hitzefrei-Grenze ist viel zu hoch angesetzt. Der Schaden an den Pferden ist bereits angerichet, wenn die 35 Grad erreicht sind. Es ist ein Armutszeugnis für die Wiener Stadtregierung, dass sie es Jahr um Jahr versäumt, wirksamere Regelungen zum Schutz der Fiakerpferde zu erlassen, obwohl bereits allen klar ist: Pferde leiden bei Hitze.

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